Jahreshauptversammlung des Blasmusikverbandes Karlsruhe in Feldrennach
Am 15. März 2026 fand die Jahreshauptversammlung des Blasmusikverbandes Karlsruhe e. V. in Feldrennach statt. Zahlreiche Delegierte der Mitgliedsvereine folgten der Einladung. Den musikalischen Auftakt gestaltete der MV Harmonie Feldrennach, der auch die Bewirtung übernahm. Der Vorsitzende Thomas Jahn stellte den Gastgeberverein und dessen vielfältige Aktivitäten vor.
Wertungsspiel und Unterhaltungsmusikwettbewerb für Jugend- und Hauptorchester
| Datum: | 09.05.2026 |
| Ort: | Bürgerhaus Linkenheim |
| Was: | Wertungsspiel und Unterhaltungsmusikwettbewerb |
| Zielgruppe: | Hauptorchester, sowie Jugendorchester |
| Stufe: | sehr leicht, leicht, mittel, schwer, sehr schwer (vormals: Elementar-/Anfänger-, Unter- Mittel, Ober-, Höchststufe) beim Wertungsspiel. Unterhaltungsmusikwettbewerb ohne Einstufung nach Schwierigkeitsgrad |
| Kategorie: | Konzert / Unterhaltung |
| Stückeauswahl: | Keine Pflichtstücke, nur Selbstwahlstücke aus folgender Liste: |
Gesamtbericht Wertungsspiel des Blasmusikverbandes Karlsruhe e.V.
09. Mai 2026 im Bürgerhaus Linkenheim
Im Rahmen des diesjährigen Wertungsspiels des Blasmusikverbandes Karlsruhe e.V. hatten insgesamt 13 Orchester die Gelegenheit, ihr musikalisches Können vor Publikum
und Jury unter Beweis zu stellen.
Die Jury setzte sich aus den Juroren Ronald Holzmann, Marvin Stutz, Stefan Kiefer sowie dem Unterzeichner Rüdiger Müller als Juryvorsitzendem zusammen.
Die teilnehmenden Orchester verteilten sich auf die verschiedenen Kategorien wie folgt:
Konzertwertung
In der Konzertwertung stellten sich insgesamt fünf Orchester der Bewertung:
• ein Orchester in der Stufe „mittel“
• drei Orchester in der Stufe „schwer“
• ein Orchester in der Stufe „sehr schwer“
Jugendwettbewerb
Am Jugendwertungsspiel nahmen sechs Jugendblasorchester teil:
• vier Orchester in der Stufe „leicht“
• zwei Orchester in der Stufe „mittel“
Unterhaltungsmusik
Im Bereich Unterhaltungsmusik traten zwei Orchester an und präsentierten dem Publikum abwechslungsreiche und musikalisch anspruchsvolle Programme.
Bereits zu Beginn der Veranstaltung war erkennbar, dass das Wertungsspiel mit großer Sorgfalt und viel Engagement vorbereitet worden war. Die gesamte Organisation verlief äußerst professionell und reibungslos. Trotz eines sehr straff angesetzten Zeitplans konnten alle Vorträge pünktlich und ohne nennenswerte Verzögerungen durchgeführt werden. Dies ist insbesondere der guten Planung sowie dem engagierten Einsatz der Verantwortlichen und Helferinnen und Helfern zu verdanken.
Die Vorspielbedingungen im Bürgerhaus Linkenheim waren für alle Orchester ausgezeichnet. Sowohl die Bühne als auch die akustischen Gegebenheiten boten optimale Voraussetzungen für die musikalischen Darbietungen. Dadurch konnten die Ensembles ihre Vorträge unter fairen und qualitativ hochwertigen Bedingungen präsentieren.
Besonders hervorzuheben ist das insgesamt hohe musikalische Niveau aller teilnehmenden Orchester. Die Jury durfte durchweg sehr gut vorbereitete Ensembles erleben, die mit großer Spielfreude, musikalischem Ausdruck und hohem Engagement musizierten. Sowohl in den Konzertwertungen als auch im Jugend- und Unterhaltungsbereich wurde deutlich, mit welcher Intensität und Leidenschaft in den Vereinen gearbeitet wird.
Die gewählte Literatur war in allen Kategorien den jeweiligen Leistungsstufen angemessen und überwiegend sehr sorgfältig ausgewählt. Die Programme ermöglichten es den Orchestern, ihre musikalischen Fähigkeiten differenziert zu präsentieren. Dabei überzeugten viele Ensembles insbesondere durch Klangkultur, rhythmische Präzision, dynamische Gestaltung sowie ein gutes stilistisches Verständnis.
Auch im Jugendbereich war die Qualität der Vorträge bemerkenswert. Die jungen Musikerinnen und Musiker zeigten großes musikalisches Potenzial und beeindruckten mit Disziplin, Konzentration und musikalischer Ausdruckskraft. Dies ist nicht zuletzt Ausdruck einer engagierten und nachhaltigen Jugendarbeit in den Vereinen. Sehr positiv wurde von den Orchestern zudem aufgenommen, dass die Beratungsgespräche jeweils unmittelbar nach den Vorträgen stattfanden. Dadurch bestand die Möglichkeit, direkt mit einem Jurymitglied in den fachlichen Austausch zu treten, Eindrücke zeitnah zu besprechen und wertvolle Hinweise für die weitere musikalische Arbeit mitzunehmen. Diese Gespräche wurden von allen Seiten als konstruktiv und bereichernd empfunden.
Die eindrucksvollen Leistungen aller teilnehmenden Orchester spiegelten sich schließlich auch in den Ergebnissen wider. Sämtliche Ensembles konnten mit den Prädikaten „sehr gut“ oder „hervorragend“ ausgezeichnet werden. Dies unterstreicht deutlich das hohe musikalische Niveau der Veranstaltung.
Ergebnisse
Konzertwertung :
Mittel
Musikverein *Eintracht* Obergrombach 83.50 mit sehr gutem Erfolg
Schwer
Musikkapelle Wolterdingen 84,97 mit sehr gutem Erfolg
Musikverein Vaihingen/Enz 90,50 mit hervorragendem Erfolg
Spielgemeinschaft MV Ettlingen/MV Harmonie Rüppurr 91,17 mit hervorragendem Erfolg
Sehr Schwer
MV Edelweiß Pfaffenrot 93,83 mit hervorragendem Erfolg
Jugendorchester:
Leicht
Juniorenexpress & Jugendorchester FWK Jöhlingen 87,67 mit sehr gutem Erfolg
Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda 88,67 mit sehr gutem Erfolg
Musikvereines Weingarten (Baden) e.V. 90,83 mit hervorragendem Erfolg
Musikverein Schiltach / Schenkenzell 94,83 mit hervorragendem Erfolg
Mittel
Jugendorchester der Stadt Karlsruhe e.V. 91,2 mit hervorragendem Erfolg
Stadt- und Bürgerwehrmusik Villingen e.V. 90,8 mit hervorragendem Erfolg
Unterhaltung:
MV Harmonie Völkersbach e.V. 86,83 mit sehr gutem Erfolg
MV Harmonie Linkenheim-Hochstetten e.V. 92,50 mit hervorragendem Erfolg
Abschließend spricht die Jury dem Veranstalter, allen Organisatorinnen und Organisatoren sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern einen herzlichen Dank für die gelungene Durchführung dieses Wertungsspiels aus. Ein solcher Veranstaltungstag ist nur durch das engagierte Zusammenwirken vieler Beteiligter möglich. Ebenso gilt allen Dirigentinnen und Dirigenten, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie selbstverständlich allen Musikerinnen und Musikern große Anerkennung für die intensive Vorbereitung und die gezeigten Leistungen.
Im Namen der gesamten Jury gratuliere ich allen teilnehmenden Orchestern nochmals sehr herzlich zu ihren beindruckenden Ergebnissen und wünsche weiterhin viel Erfolg, Freude und Motivation für die zukünftige musikalische Arbeit und das gemeinsame Musizieren.
Rüdiger Müller
Juryvorsitzender
Schwanau, 11. Mai 2026
Das Präsidium im BVK freut sich über den Bericht und bedankt sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich:
- beim Musikverein Linkenheim-Hochstetten und besonders bei dessen Vorsitzenden Peter Wildschütz für die Bereitschaft zur Durchführung des Wertungsspiel im Bürgerhaus Linkenheim.
- beim Verbandsdirigenten Philipp Zink als Gesamtverantwortlichen und Viola Ottaviano, Alexander Knam und Jürgen Knam im Planungsteam.
- bei der Jury Ronald Holzmann, Marvin Stutz, Stefan Kiefer sowie dem Juryvorsitzenden Rüdiger Müller für die angenehme und reibungslose Zusammenarbeit.
- Beim Vorsitzenden der Manfred Keller Stiftung - Herrn Erich Felleisen, für die Geldpreise an die Erstplatzierten in den jeweiligen Kategorien
- bei Thomas Barth, Peter Brand, Katja Huber, Nadine Ikas, Iris Krimmel, Alfred Ruf für die Orchesterbetreuung und Hilfe während der Veranstaltung am Samstag.
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Manfred Keller war Mitbegründer des Verbandsjugendorchesters Karlsruhe im Jahre 1974 und sein musikalischer Leiter bis zu seinem plötzlichen und unerwarteten Tod im November 1995. Er war ein Musiker und Lehrer aus Berufung, weshalb ihm auch immer die Nachwuchsausbildung am Herzen lag. Deshalb war es fast zwangsläufig, dass er nach den Jahren als Trompeter am Badischen Staatstheater, Konzert- und Solopauker bei den Hofer Symphonikern und beim Osnabrücker Sinfonieorchester 1974 die Leitung der Musikschule Östringen übernahm. Daneben dirigierte er die Musikvereine Wiesental und Östringen, die er mit seiner vorausschauenden Auffassung von guter Blasmusik prägte. Sein Ansehen im Blasmusikverband Karlsruhe und auch weit darüber hinaus machte ihn zum Wunschkandidaten als Verbandsdirigenten. Die Freude war deshalb groß, als er dieses Amt 1988 annahm.
Er hatte noch viele Visionen, die er in der Blasmusik, auch in Bezug auf die Akzeptanz in der gesamten Musikwelt, noch verwirklichen wollte. Doch leider war ihm dies nicht mehr gegönnt.
Diesen Hintergrund nahmen im Jahr 2000 der Musikverein Östringen, der Blasmusikverband Karlsruhe und die Familie Keller zum Anlass, eine neue Fördermöglichkeit zu schaffen, um an manchen Stellen diese Visionen leichter umsetzbar zu machen.
Die Idee war, eine “Manfred-Keller-Stiftung” zu gründen, die die Blasmusik im Allgemeinen und den musikalischen Nachwuchs, sowie die Aufführung herausragender und neuer Blasmusikkompositionen im Besonderen, fördern soll. Dies schließt die Förderung von Projekten und Veranstaltungen, die in engem Zusammenhang mit der Blasmusik stehen und der Weiterentwicklung und Image-Pflege dienen, mit ein.
Die Stiftung sollte von Mitgliedern des Präsidiums im BVK, dem Musikverein Östringen und der Familie Keller verwaltet werden.
Da das Kapital zur Gründung der Stiftung aber noch nicht ausreichte, beschlossen die Initiatoren, einen Gründungsverein ins Leben zu rufen, der die Ansammlung des noch fehlenden Startkapitals erreichen soll.
Dieser in das Vereinsregister von Karlsruhe eingetragene Verein wurde am 17. Juni 2001 in Wiesental gegründet und kann mittlerweile auf eine Reihe von Konzerten zugunsten der Manfred-Keller-Stiftung zurückblicken. So wurden z.B. im Jahr 2002 ein Konzert der Big-Band der Jugendmusikschule Östringen gemeinsam mit der SAP-Big-Band sowie zwei Schlagzeugerkonzerte mit ehemaligen Schülern von Manfred Keller aufgeführt.
Auch außergewöhnlich Anlässe – wie das Open Air Konzert des Musikvereins Östringen auf dem Gelände der Spedition Rothermel mit dem Chef der Spedition selbst und dem Staatssekretär Heribert Rech an der Geige als Solisten wurden stets genutzt, um der eigentlichen Stiftungsgründung näher zu kommen.
Das Verbandsjugendorchesters Karlsruhe gab in den Jahren 2001 und 2003 in Wiesental zwei hervorragende Kirchenkonzerte in St. Jodokus zugunsten der künftigen Stiftung.
Im Jahr 2004 hat der Stiftungs-Gründungsverein diese Reihe hochkarätiger Benefizkonzerte mit Konzerten des Luftwaffenmusikkorps Karlsuhe in Pfaffenrot und der Swiss Army Brass Band in Malsch - immer in Zusammenarbeit mit den Musikvereinen vor Ort – fortgesetzt. Am 5. Dezember 2004 folgt in Kirrlach ein Konzert mit dem Sinfonischen Blasorchester DaimlerChrysler Wörth unter der Leitung von Kunihiro Ochi. Wir möchten Sie bitten, durch Ihren Besuch unserer Konzerte den eingeschlagenen Weg des Gründungsvereines mitzugehen und damit die Blasmusik in unserer Heimat weiter zu unterstützen.
Neben dem jeweiligen Eintrittsgeld nehmen wir auch gerne Spenden entgegen. Sie können diese Spenden einzahlen auf unser Konto:
“Manfred-Keller-Stiftung Gründungsverein e.V”. Volksbank Durlach e.G., BLZ 661 901 00, Konto Nr.: 50 678 407 . Bitte geben Sie auf der Überweisung Ihre Adresse an. Sie erhalten danach unaufgefordert eine vom Finanzamt anerkannte Spendenbescheinigung zugestellt. Falls Sie förderndes Mitglied im Gründungsverein werden möchten, so setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Erich Felleisen, 1. Vorsitzender,
Sabine Knebel, Nadine Ikas, 2. Vorsitzende













